Kindergarten Bartolfelde will anbauen

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Der Kindergarten Bartolfelde will anbauen und benötigt eine kräftige Finanzspritze der Stadt. Die Kirche hat jetzt einen Antrag aus dem Jahr 2014 erneuert. Um sich ein genaues Bild von dem Kindergarten zu machen, haben sich gestern Fraktions- und Vorstandsmitglieder der SPD in der Einrichtung umgesehen und sich von Leiterin Anett Leunig informieren lassen.

 
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Vor dem Haus der Kindertagesstätte. In diesem Bereich könnte der Anbau entstehen.
Fotos: Karl Heinz Bleß

Aktueller Anlass, die Pläne in Erinnerung zu bringen, ist die Aussicht auf Fördergelder vom Land Niedersachsen für jeden neu geschaffenen Krippenplatz. Es werden bereits Kinder unter drei Jahren in Bartolfelde betreut und der Bedarf steigt. Die Kirche als Träger plant, künftig 29 Kindergartenkinder und 12 Krippenkinder zu betreuen. Dazu muss ein neuer Schlafraum angebaut werden.

Schon jetzt geht es in der Einrichtung beengt zu, stellten die SPD-Mitglieder fest. Die Nutzung der Räume wird sehr flexibel gehandhabt, sonst würde der Platz gar nicht mehr reichen. Zum Beispiel essen die Kinder in einem Raum „in zwei Schichten“, weil es für alle Kinder auf einmal viel zu eng wäre.

Auch die Schlafmöglichkeit für die Kinder ist ein Provisorium, das sich schon länger hinzieht. Während die Kinder essen, holt eine Erzieherin die Betten für die Krippenkinder hervor und richtet einen Raum als Schlafraum her. Nach der Ruhephase muss alles wieder ins Regal gestapelt werden.

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Im Regal gut versteckt lagern die Betten für die Kleinen. Bei Bedarf werden sie hervorgeholt, nach der Pause wieder weggeräumt. Links die Leiterin der Einrichtung, Anett Leunig.

Man sah den Besuchern aus dem Rat die staunende Anerkennung für die Organisation förmlich an. SPD-Vorsitzender Uwe Speit sagte spontan: „Wir müssen das jetzt irgendwie hinkriegen, dass wir Gelder für einen Anbau freischaufeln.“ Die jetzige Situation sei schon „schwierig“, nun müsse man erreichen, dass eine sachgerechte Betreuung möglich sei. Und wenn offenbar die Nachfrage nach weiteren Krippenplätzen bestehe, sollte man die Chance auf Zuschüsse nutzen.

In den nächsten Tagen werden sich die Mitglieder aus SPD-Vorstand und -Ratsfraktion auch die anderen Kindertagesstätten im Stadtgebiet ansehen.

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Im Garten ist derzeit keine Neuerung nötig. Die Spielgeräte sind relativ neu.

 
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