SPD: In die Kindertagesstätten investieren!

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Die SPD Bad Lauterberg befürwortet nach der Besichtigung aller vier Kindergärten in Bad Lauterberg, Barbis und Bartolfelde den Umzug des städtischen Kindergartens in die ehemalige Grundschule in Barbis sowie den Anbau der Kindertagesstätte in Bartolfelde. Die Besichtigungen hätten unmissverständlich gezeigt, so Vorsitzender Uwe Speit, dass im städtischen Kindergarten in der Zechenstraße ein erheblicher Investitionsstau vorliege.

 

So müssten Fußböden erneuert, eine Schallschutzdecke eingebaut, die Heizungsanlage saniert sowie Reparaturen im Außenbereich durchgeführt werden. Die Kosten dieser Maßnahmen beziffert die Stadtverwaltung auf rund 100.000 Euro.

Ein Umzug der städtischen Kindertagesstätte in das Gebäude der ehemaligen Grundschule Barbis falle deutlich günstiger aus, da im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderpaketes (KIP) für frühkindliche Erziehung noch mehr als eine halbe Million Euro an öffentlichen Fördermitteln abgerufen werden können. Ein weiterer Vorteil wäre, dass dann die Turnhalle auch für Vereine erhalten werden könnte. Ohne diesen Umzug des städtischen Kindergartens müsste die Turnhalle schließen.

Nach Aussagen der Leiterin des Aue-Kindergartens, Frauke Scholz, befürwortet auch die Belegschaft den Umzug, da sich die Räume in der ehemaligen Grundschule Barbis gut als Kindertagesstätte eigneten.

KiTa Aue

KiTa-Leiterin Frauke Scholz mit Guddrun Teyke, Gerhard Oberländer, Uwe Speit, Uwe Strutzberg und Hans-Joachim Frank.

Die Erweiterung der evangelischen Kindertagesstätte in Bartolfelde um eine Krippengruppe befürwortet die SPD ebenfalls. Hier haben die SPD-Vorstands- und -Fraktionsmitglieder feststellen müssen, dass eine Erweiterung unumgänglich erscheint. Die bisherigen Räumlichkeiten seien zu klein und erschwerten die Arbeit, stellte Speit fest.

Die Kosten für diesen Anbau betragen rund 58.000 Euro, wobei die Stadt durch den Förderbeitrag nur einen Eigenanteil in Höhe von rund 4.700 Euro zu stemmen hätte. Zudem würden Reparaturarbeiten in Höhe von rund 40.000 Euro am Gebäude durchgeführt, die bereits im Haushalt veranschlagt sind. Die Nachfrage an Krippenplätzen ist laut der Leiterin Anett Leuning sehr groß, da immer mehr Eltern ihre Kinder zur Betreuung in die Krippe geben, berichtete Speit.

Für die kirchliche Kindertagesstätte in Barbis und die der Arbeiterwohlfahrt in der Stadt wurden in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Investitionen (Anbau für Krippengruppen) getätigt. Hier gebe es zwar noch zahlreiche Wünsche, diese müssten aber im Rahmen der geplanten Maßnahmen zurückgestellt werden, sind sich Vorstand und Fraktion der SPD einig, unterstreicht Fraktionsvorsitzender Holger Thiesmeyer. Zunächst sollten die beiden anderen Einrichtungen auf ähnlich guten Standard gebracht werden. Die SPD hofft, dass die vier Einrichtungen dann für die nächsten Jahre zukunftssicher aufgestellt sind.  

 

 


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