SPD-Frauen: Warum verzögern sich die Straßenausbesserungen?

 

Der Zustand der Straßen in Bad Lauterberg war Thema des 6. Treffens des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen in Bad Lauterberg. SPD-Vorsitzender Uwe Speit als Gast konnte 50 % der weiblichen Mitglieder begrüßen. Er freute sich über die große Beteiligung und das Interesse der Frauen an der politischen Arbeit.

 

Uwe Speit  berichtete ausführlich über die letzte Ratssitzung und deren Beschlüsse. Eingehend erläuterte er die Fragen der interessierten Frauen, die vor allem zum Thema Straßenpflasterung der Firma Rudolphi contra Straßenausbesserung allgemein im Ort viele Fragen hatten. Das Modehaus Rudolphi hat der Stadt angeboten, die im Zuge der Erweiterung des Wäschehauses notwendige Neupflasterung der Hauptstraße einheitlich auszuführen, und zwar vom Postplatz bis zur ehemaligen Firma Wiedemann/Ritterstraße. Die Stadt trägt nur einen kleinen Teil der Kosten in Höhe von  40.000,00 €. Dies ist eine Investition in die Zukunft, und auch der Rat hat dem zugestimmt. Dagegen wurde von den Frauen angesprochen, dass es viele Straßen in Bad Lauterberg und den Ortsteilen gibt, die eine Ausbesserung notwendiger hätten als die Hauptstraße.

HauptstraßenpflasterFoto: Karl Heinz Bleß

Von hier, der Einmündung der Ritterstraße, bis zum Postplatz soll die Hauptstraße ein einheitliches Pflasterbild bekommen. Auch die "Möblierung" der Straße wird neu.

Warum werden diese Instandhaltungen nicht durchgeführt?

Hierzu führte Uwe Speit aus, dass bereits in diesem Jahr mehrere Straßen im sogenannten Dünnbett-Verfahren ausgebessert werden sollten, dass die Mittel hierfür im Haushalt bereit stehen und auch die Ausschreibungen vorbereitet seien, jedoch konnte bislang keine Firma gefunden werden, die noch in diesem Jahr die Arbeiten durchführen kann. Auch der Straßenbaubehörde aus Goslar ist dieses für unsere Ortsdurchfahrt B 27 so ergangen. Die Auftragsbücher sind voll, es ist in diesem Jahr nichts mehr möglich.  Es liegt also hier kein „Versäumnis“ der Verwaltung vor, es gibt einfach keine freien Kapazitäten bei den Straßenbaufirmen. Die schlimmsten Löcher in unseren Straßen versuchen deshalb die Mitarbeiter des Bauhofes zu stopfen.

Die Frauen des Arbeitskreises werden sich aktiv am Wahlkampf beteiligen, über die Abstimmung zum Thema „Ortsräte“ informieren  und auch zukünftig durch Nachfragen politische Beschlüsse deutlich und verständlich thematisieren.

Das nächste Treffen des SPD-Frauen-Arbeitskreises  findet am 6. Oktober im Café Brohm (Dr. Muschinsky) um 16.00 Uhr statt; Gäste sind herzlich willkommen.

 
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