Bernd Lange besichtigte EU-Minigolfplatz

Foto: Karl Heinz Bleß
 

Bernd Lange, SPD-Europaabgeordneter, ist am Freitag im Rahmen einer Informationsreise in Bad Lauterberg gewesen. Zuerst besichtigte er den neuen Minigolfplatz im Kurpark, den die EU mit 84.000 Euro über das LEADER-Programm zum größten Teil finanziert hat.

 

Bürgermeister Dr. Thomas Gans berichtete ihm, dass der Mínigolfplatz nur ein Projekt bei der Umgestaltung des Kurparks sei. „Wir wollen den Kurpark beleben für Jung und Alt“, sagte er. Da passe die moderne Minigolfanlage gut hinein. Für diese habe die Stadt auch einen Betreiber gefunden, die „Spiel- und Freizeit Bad Lauterberg GmbH“, deren Vorsitzender Gero Fröhlich die technischen Einzelheiten der Anlage erläuterte.

MinigolfFoto: Karl Heinz Bleß

Bernd Lange lässt sich die Besonderheiten der Minigolf-Anlage erläutern und fühlt einmal den Filzbelag der Bahn 1. V.l. Bürgermeister Dr. Thomas Gans, Gero Fröhlich, Barbara Rien, Frank Uhlenhaut, Bernd Lange, Karl Heinz Hausmann (MdL), Kreisrat Marcel Riethig und Uwe Speit.

Gleichzeitig wies er auf die Fußball-Billard- und die Shuffleboard-Anlage hin. Man müsse das zusammen betrachten. Die Minigolf-Anlage sei, das könne man nach einem Jahr Betrieb sagen, ein voller Erfolg. Ein Problem sei bei der Errichtung allerdings das komplizierte Antragsverfahren, um über die LEADER-Region an die EU-Mittel zu kommen. Das bestätigte deren Vorsitzender, Frank Uhlenhaut. Vom Antrag bis zur Genehmigung vergehe ein Dreivierteljahr. Das sei zu lang.

Fußball-Billard-AnlageFoto: Karl Heinz Bleß

An der Fußball-Billard-Anlage: Marcel Riethig, Barbara Rien, Thomas Gans, Gero Fröhlich, Bernd Lange und Uwe Speit

Bernd Lange zeigte sich von dem LEADER-Programm überzeugt. Eigentlich sei es vom EU-Parlament sehr einfach strukturiert, bei der Umsetzung in nationales Recht sei es wieder kompliziert geworden.  „Da bricht die deutsche Gründlichkeit durch“, sagte er. Er werde sich dafür einsetzen, so Lange, dass die LEADER-Mittel aufgestockt würden, selbst wenn der EU-Haushalt wegen des Brexits schrumpfen könnte. Denn das Programm sei „urdemokratisch“, die „Menschen müssen miteinander reden“, weil es immer ein Projekt mit regionaler Bedeutung sein müsse. Kurz: „Die Menschen können entscheiden, was mit dem Geld gemacht wird.“

Klinik_Dr_MuschinskyFoto: Karl Heinz Bleß

Im Anschluss besichtigte der SPD-Politiker, der in Begleitung von Karl Heinz Hausmann (MdL) und Kreisrat Marcel Riethig gekommen war, die Klinik Dr. Muschinsky. Geschäftsführer Erik Cziesla sowie die Chefärzte Dr. Harm With und Udo Jahn erklärten die Besonderheiten der Fachklinik für Orthopädie und Schmerztherapie.

Muschinsky-BadFoto: Karl Heinz Bleß

Während der Besichtigung der Therapieabteilungen im Schwimmbad: Bernd Lange (2.v.l.) zwischen Geschäftsführer Erik Cziesla und Bürgermeister Dr. Thomas Gans mit Karl Heinz Hausmann (MdL). Daneben Chefarzt Dr. Harm With, ganz rechts der künftige Chefarzt Udo Jahn.

 
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